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Sonntag, 04. März 2007Mittlerweile bin ich schon fast 8 Stunden wieder zuhause. Es ist nun ein richtiger Moment, um nun ein erstes Fazit zu sehen: Slovenia, Ljubim te!! Ich vermisse dich sehr...
Ich muss sagen, es war wohl eine der schönsten Wochen in meinem bisherigem Leben. Die Slowenen sind sehr sehr gute Menschen. Wir kamen an und wir wurden von wahrer Gastfreundlichkeit überschüttet. Wir merkten bereits am Bahnhof, das wir nicht zu Fremden oder Austauschpartnern kamen, sondern zu Freunden. Sie nahmen uns wirklich alle sehr herzlich auf.
Nachdem abholen am Bahnhof gingen wir ins "Tea-ter". Lukas und sein Corres Jure waren noch dabei, wir tranken erst eine Cola und dann das erste slowenische Bier. "Lasko" war dieser göttliche Name. Und der preis für 1,60€ in der Bar ganz ordentlich. Wir fuhren dann nachhause und ich lernte seine Familie kennen. Sein Vater spricht sehr gut Deutsch, seine Mutter nur Englisch. Die Verständigung mit ihr war schon etwas schwer, aber dennoch, es klappte sehr gut.
Am Montag war bereits der Ausflugtag auf dem Programm. Wir fuhren erst in die Höhlen von Skocjan. Es war sehr beeidruckend. Leider misslangen alle Fotos in der Höhle, da die Höhle einfach nur schlecht ausgeleuchtet war.
Dies war ein beeindruckendens Erlebnis. Rießige Tropfsteine hingen von der Decke herab oder wuchsen einfach aus dem Boden... Es kann niemand nachvollzeiehen, der nicht dabei war, es war atemberaubend... Gegen Ende der Höhle fluss ein Fluss durch der mit einer Brücke übergehbar war. Dann waren wir Mittagessen und fuhren dann nach Piran ans Mittelmeer. Eine beeidruckender Ausblick. 15 grad, Sonnenschein, strahlend blaues Meer, auf der anderen Seite des Mittelmeers die Küste von Italien, das war mehr wie Urlaub. Einfach schön.
Abends gingen wir nach Bled, das im slowenischenn Reiseführer 2 Sterne hat.Sehr viel für slowenische Städte. Wir waren in einer Bar, viel Freunde waren da und wir hatten echt viel Spass... Wir spielten den ganzen Abend Billard...
Dienstags gings dann mit dem Vorbereitung auf den Recherchetag los. Das war ja der eigentliche Hauptgrund wieso wir da hinfuhren. Wir schrieben Berichte über das Stahlwerk Acroni und die Folgen auf die Stadt Jesenice.
Morgens wurden wir noch durch die Direktorin und einem Showprogramm von 45 Minuten begrüßt. Das Showprogramm war super geil. Eine Bauchtänzerin, andere Tänzer, Breakdance, einfach Hammer.Nach der Recherche abends sind wir erneut nach Bled und haben einen Burg mit Matthias, Laura, Isi und Corres besichtigt. Wir hatten einfach einen suoer schönen Ausblick auf die Stadt... wirklich sehr schön...
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Jesenice und besichtigten das Stahlwerk und hörten eine Rede des Bürgermeisters. MIttags aßen wir bei Acroni. Abends gingen wir wieder auf die Piste. Diesmal kauften wir Getränke und wurden aber dann von der slowenischen Polizei um halb 11 vertrieben, weil wir zu laut gewesen waren. Gut, wir sind gegangen und waren im "1004" bis um halb 2.
Am Donnerstag begannen wir unsere Berichte zu schreiben. Wir saßen den ganzen Tag im EDV-Raum und "schrieben". Das war der erste Abend, an dem ich bereits um 11 Uhr im Bett war. Mein Corres Miha, ein andere Miha, der wirklich ein sehr guter Freund geworden ist und Idam die Corres von Matthias schrieben bis um 6Uhr in der Schule an ihrem Bericht. Danach gingen wir wieder ins "Tea-ter" wo die 3 weiter an ihrem Bericht schrieben. Matthias und ich tranken in der Zeit unds den Abend schön. Die Mädels musste man sich nciht schön saufen, sie waren einfach schön. Hier hatte sogar der hässlichste Junge eine Freundin. Und die war einfach nur der Hammer. Jeder hier war sehr freundlich. Und niemand schaute auf die äußeren Werte, jeder schaue auf die inneren Werte. Man wurde nicht von außen betrachtet, sondern von innen. Und genau das ist das, was ich mir immer gewünscht habe, das genau auch so ein Denken auch bei uns mal Aktuell wird, das man ergründen will, was hinter der Fassade des Menschen steckt.
Am Freitag schrieben wir an den Berichten weiter... Als sie abends fertig waren, gingen wir nachhause und dann gingen wir auch ziemlich schnell wieder weg, denn abends war die große Abschiedsparty. Sie war bereits freitags, da wir ja am Sonntagmorgen bereits um 0.54 nachhause fuhren... Die Abschlussparty war ganz schön, jedoch war es sehr schade, das viele Leute kamen, die nicht eingeladen waren und die wir nicht kannten.
Die Party ging bis morgens um 7 Uhr. Schlafen konnten wir dann nciht mehr., Wir räumten noch 2 Stunden auf und dann gingen wir nachhause. Ich ging Duschen und Frühstücken, und dann ging ich gegen 11 Uhr ins Bett. Am Samstagvormittag. Schlafen konnte ich jedoch nur bis 12.30 Uhr, da wir nach Planica gegangen sind, dort steht die höchste Skisprunganlage der Welt. Ich nahm es mit mir selber auf und lief mit meinem Corres, Lukas und Jure wirklich bis ach Oben auf den Absprungbalken. Die Aussicht war herrlich. Auf der anderen Seite die Berge bedeckt mit Schnee und dann der Blick nach unten ins Tal und zu sehen, wie viel Mut die Springer haben müssen.Wir gingen dann nach einem holprigen Abstieg wieder nach unten und fuhren dann nach Krajska Gora, wo zuvor die WM im Riesnslalom stattgefunden hatte. Dort spielte dann Siddharta, die populärste Band Sloweniens... Naja, ich finde es gibt bessere Bands.
Wir machten uns dann auf den Weg nachhause. Nachhause nach Deutschland. Ich bin mit Jure und Lukas an den Bahnhof gefahren. Wir waren eine Stunde zu früh. Klar, wir gingen nochmal einen Trinken in der Bar "Poco Loco".
Und dann kam der Abschied. Er fiel uns allen sehr schwer. Es war 0.54 und der Zug fuhr genauso polternd an, wie er angekommen ist. Die fenster waren offen und von uns ertönte: "Jesenice! Jesenice!" Schlachtrufe und wir sagen: "Rom tom tom, je ne gremo demo" Was so viel bedeutet wie wir wollen nicht nachhause fahren.
Es war sehr schmerzlich. Wir haben hier alle viele Freunde gefunden. Wir waren nciht bei Corres, Austauschpartnern oder Fremden, nein wir waren bei Freunden. Ich werde dieses Land diese Menschen, dies Offenheit, Herzlichkeit, Freundlichkeit und Menschlichkeit nie vergessen. Es war wirklich eines der schönsten Erlebnisse in meinem Leben und ich weiss nicht, was das noch toppen könnte. Sie haben uns von vornerein als Freunde gesehen und haben uns in herz geschlossen, haben auch uns mit diesem Betrachtet... Ich will wieder zurück... Ich habe mich in dieses Land verliebt... Die perfekte Heimat, die perfekten Menschen...
An dieser Stelle schließe ich meinen Bericht.
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