Mittwoch, 29. November 2006
Den kennen wir doch ..... Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es sch on viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte. Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das Gewusst, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat. Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller . . . Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller - und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat. Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen. (Mit einem gescheiten Eintrag meinerseits dürft ihr in den nächsten Tagen rechnen. Bin voll im Stress, Kursarbeiten und bis Montag muss mein Praktikumsbericht fertig sein. Exklusivtreffen mit mir Freitag im Flexibel (ASK FOR SUGAR) und am Samstag in Vorderweidenthal (THE BEAT BROTHERS) Bis die Tage, Gruss Seb)
Samstag, 18. November 2006
Lang lang ist her, das ich hier geschrieben habe. Über ein Woche. Aber dramtisch Weltbewegendes ist ja gar nicht passiert. Auch nicht in der Schule. Wieso denn auch. In dieser Woche war ich von Freistunden übersäht und nun habe ich den Energiesparwettbewerb langsam zum laufen bekommen. Nun steht ein Grundgerüst an Kontrollen. Wird bestimmt lustig. Ich werde hier sicher nicht verraten, wann ich wieder komm. Ich sag nur bald. Im Moment ist viel los, vorallem in der Schule. Für irgendwas Zeit außerhalb der Schule hab ich kaum. Seit Montag war ich, wenn der morgige Tag vorbei ist, 5mal in der Fahrschule. Ich bin froh, wen ich fertig bin. Und ich hoffe das is bald. Denn langsam raubt es mir die Zeit. Und dann noch Schule. Es ist genug zu tun. Am Mittwoch haben wir Kursarbeit in Latein geschrieben. Naja, es war so wie immer. So lala halt. Eben ein klassisches Christill-Fremdsprachenniveau. Jeder wird wissen, was damit gemeint ist :D Und mittags war dann der einzige Tag, wo ich mal nicht in der fahrschule war. War echt schön. Dafür war ich aber dann in Mainz. Mit Theo Schmidt. Und ich hatte das glückliche Unglück neben ihm zu sitzen. Naja, ich denk wenn ich irgendwann studiere und dann irgendwann auch vll mal noch Greis werde, werde ich mich noch an ihn erinnern. Er ist echt ein guter Mensch. Gestern Abend, nach der Fahrschule hatte ich die Möglichkeit The Green Mile zu schauen. Ich habe den Flm mittlerweile 3mal gesehen und ich finde immer noch, das es ein spitzen Film ist. Und ich bin jedesmal wieder traurig, wenn John Cofe, wie das Getränk, nur anders geschrieben, gestorben wird. Denn er war es ja nicht. Und dieser Charakter, dieser Mensch, er war ein guter Mensch, und außerdem ist der Film sehr gesellschaftsbezogen und damit wird das Leidvieler Menschen verdeutlicht. Nun, es ist eben so. Als einzelner kannst du da nicht viel ausrichten. Dennoch sollte man es nicht so hinnehmen und wenigstens sich Gedanken drüber machen. Das traurige an dem heutugen Tag war, das Ferenc Puskas, der wohl beste Linksfuß der Welt heute gestorben ist. Er war Ungar und war 1954 bei der WM dabei, in dem Deutschland das Finale gegen das schier übermächtige Ungarn gewann. Er schoss in 85 Länderspielen 84 Tore. Deswegen witme ich diesen Artikel Ferenc Puskas. So ich werde wohl mich nun auf die fußabdrücke der Langschläfer begeben, wenn es möglich wäre, jedoch ist um 9.30 Uhr wieder einmal Fahrstunde angesagt. Was ganz Neues. Und wisst ihr was, Madeline Böhringer hat bei der Tabakernte mitgemacht. Ich war erstaunt, als sie mir das heute im Matheunterricht erzählte. Also, eine erholsame Nacht allerseits.
Mittwoch, 08. November 2006
Ich hatte ja nicht mit gerechnet, aber mir hat es heute echt gefallen, der Wandertag war echt interessant. Ich finde so ein Weltkulturerbe hat was. Warme Pizza, Rolltreppen ohne Stufen, Wärme, schon echt interessant. Allein wegen der Pizza könnte man schon wieder nach Völklingen fahren. Die war echt der Hammer. Aber irgendwie war die Busfahrt auch sehr amüsant. Schließlich musste ich nur 5mal die Batterien meines MP3-Players wechseln, schließlich warn sie immer leer. Irgendwie hatte ich das Problem, das ich die falschen eingepackt habe. Naja, und Jud spiele mit 64 Karten macht auch Spass. Und nun hoffe ich, das mein PC bald wieder funktioniert, diese Problem wird sich vll kurzfristig mit meiner eher unterdurchschnittlichen technischen Begabung beheben lassen, aber dennoch werde ich auf langfristiger Basis wohl doch einen neuen Bildschirm brauchen. Schaun mer mal. In der Schule gabs ja neue Pcs, vll hab ich Glück und kann einen Bildschirm abstauben. Wenn nicht, muss man mal schauen. Aber ich brauche dringend einen.
Gestern war der Abend sehr positiv. Ich konnte die Erfolgsmeldung vermelden, das ich mich mit Marina wieder vertragen hab. Das tut echt gut, wenn ich wieder mit ihr reden kann. Dann fällt mir alles leichter. Ich bin ihr dankbar, das sie mich angeschrieben hat. Nun ist sie auf Besinnungstage. Freut mich für sie, sowas hätte ich jetzt auch gern nochmal ein paar Tage. Lieber als Schule allemal. Ich raff im Moment zwar alles, aber ich finde alles ein wenig zäh. Es ist ach nid so schwer, wie ich es mir vorgestellt habe, aber dennoch, so richtig Spass macht es bisher noch nicht. Naja, wir werden sehen, wie es weitergeht. Nächtle....
Samstag, 04. November 2006
Ich hatte heute irgendwie gehofft, das ich in der Metro noch Glück habe, und die externe Festplatte,400GB, für 130€ bekomme. Wie wir dort waren, war sie ausverkauft. Schade schon. Denn die war gut. Donnerstag hatten wir ja Kursarbeit in Deutsch geschrieben. Ich habd es Thema "Verteidigen Sie Grenouille vor Gericht gehabt". Ich fand des Thema irgendwie toll. Es war in der 5ten und 6ten Stunde. Und bekanntlicherweise ist zwischendrin eine Pause. Nur 5 Minuten. Aber die haben mir vermutlich ne gute Note im Aufsatz besorgt. Es war halt so, das Marcel aufs Klo musste und ich hab gesagt ich muss ach und dann waren wir zu 2t im Gang gestanden. Und dann kam aufeinmal Norman und dann waren wir schon zu 3t. Und Norman hatte das Selbe Thema wie ich. Und zufällig lief uns Herr Rohe über den Weg und da fragte ich ihn:"Herr Rohe, haben Sie "Das Parfum" gelesen?" Und dann sagte er ja klar, hat er und dann sagte ich ihm wiederrum:" Herr Rohe, stellen Sie sich vor, Sie würden Grenouille vor Gericht verteidigen, welche Entlastungsgründe würden Sie vorbringen können?" Und dann er A,B,C,D,E usw. und ich hatte meinen Aufsatz. Ich kann mich nicht erinnern, das ich je einen aufsatz mit 3 Seiten geschrieben habe. Ich fands einfach nur geil. Und irgendwann wurden wir auch immer mehr vor der Tür. Schun gut, irchendwie. Am heutigen Samtag hatte ich unerwartet Fahrstunde, und ich finde es hat sich gelohnt. Ich bin nun um eine Erfahrung reicher. Meine Fahrlehrerin hat gesagt, das ich sehr mutig bin, an den Autos so eng vorbei zufahren. Ich hätte glaube ich, wenn sie mir nicht geholfen hätte, den Spiegel 3mal mitgenomen. Und am Montag habe ich wieder Fahrstunde. Ich freue mich schon voll auf die Rocknacht. Und vorallem uffem Begga sein Auftritt. Des wird beschdimmd gut. Und außerdem komt Anna-Lena und Lucina mit einen paar weiteren Chicks von de MWS. Des wird gediechen. Irchendwie muss ma sich ja ablenken. Wenn die Beziehunjgen schun nid klappen ;) Ich hätt sie immer noch gerne zurück, aber naja, da wird man wohl nichts mehr dran ändern können. Heute Abend wollt ch eigentlich nach Dahn ins Zelt auf die Coyote Ugly Party. Des hatte sich aber erledigt als ich in mein Portemonnaie geschuat habe und außerdem dann noch Günther und Margit da waren und das wie immer feucht-fröhlich wurde. da konnte man ja schließlich das Abholen auch vergessen. Aber nächsten Freitag geh ich ins Zelt, da spielen Deafen Goblins und de Begga geht ach mit. Freut mich, das mir mal wieder was zsamme machen können. Mir hän schun ewig nimmi einer zsamme getrunke. An des letzte Mal erinnert er sich eh nimmi :D Aber er geht auch mit, weil er endlich mal neue Leute kennen lernen soll. Und außerdem soll er sich auch mal ein wenig von seinem Bandstress regenerieren, und außerdem brauch noch Latein-Hilfe. Sonst bin ich aufgeschmissen und kann gleich einpacken. Aber ich ziehs durch, ich will des unbedingt packen. Und des pack ich ach, dafür hab ich einen eisernen Willen. Also, eine gesegnete Nacht.
Mittwoch, 01. November 2006
Ja, es ist nicht in allen Bundesländer so, aber heute war/ist Feiertag. Und da denkt man sich, man kann schlafen, oder man kann am Abend davor weggehen und spät nachhause kommen, aber diese Pläne hätte man sicherlich verworfen, wenn man früher gewusst hätte, das man am Mittwochmorgen um 10 geweckt wird. Da kommt mein allerkleinster Bruder in mein Zimmer und meint er müsse mich aus meienm Schlaf entreißen, der nicht vor weniger als 4 Stunden begonnen hatte. Sehr toll. Meine Mutter hat ihm dann zugezischt, dass er schleunigst daraus kommen soll. Danke, Mum. Des tat gut. Und ich hab mal locker weitergeschlafen. Fast ne halbe Stunde. Dann kam mein Vater mit den Worten in mein Zimmer geplatzt, das der, der Saufen kann, auch arbeiten kann. Und dann is es Kissen geflogen und er war weg. Und wieder weitergschlafen. Und dann im Land der Träume... bis 11 Uhr. Mein Vater, zum 2ten!!! "Weisst du das du heute Musik machen musst? Eben hat einer vom MV angerufen!" Und ich..."Och nö!" und das 2te Kissen flog. Und dann konnte ich doch noch bis 12 schlafen. Musik hab ich abgesagt, kein Ansatz und außerdem muss ich noch für die Deutsch-Kursarbeit lernen, die morgen geschrieben wird. Ja und nun warten dann noch 120 Seiten "Das Parfum" auf mich... Ich will nid, awwa ich machs. 1 1/2 Stunden, das ist das vorbei... Oder ich schau mir schnell den Film an, schaun mer mal. Deswegen geh ich auch wieder. Bis dann cucu
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